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Wir setzen unsere erfolgreiche Arbeit fort -
UN-Behindertenrechtskonvention und Elternassistenz sind Schwerpunkte 2011
Was einige Parteien, Verbände und Organisationen praktizieren, ist auch im Netzwerk Tradition: eine jährliche Klausur im Januar. Am 15.01.2011 berieten die 6 Vorstandsfrauen, eine ehrenamtliche Unterstützerin und die 2 Mitarbeiterinnen über Vorhaben und inhaltliche Schwerpunkte der diesjährigen Arbeit.
UN-Behindertenrechtskonvention und Elternassistenz werden unsere herausragenden Themen sein. Dabei werden wir unsere bisherige gute Zusammenarbeit mit den Senatsverwaltungen für Wirtschaft, Technologie und Frauen sowie für Integration, Arbeit und Soziales fortsetzen.
Wir wollen uns weiterhin aktiv in den Prozess der Umsetzung der UN-Behindertenkonvention einbringen, bei der Erstellung eines Berliner Aktionsplans mitwirken und auf eine rasche Umsetzung dringen.
Wir setzen uns dafür ein, dass die frauenspezifischen Regelungen der Konvention durch konkrete Maßnahmen im Land Berlin umgesetzt werden und erarbeiten dafür Vorschläge, z. B. zur Gewaltprävention und zum Schutz vor sexuellen Übergriffen, zur barrierefreien gesundheitlichen und gynäkologischen Versorgung, zur Verbesserung der Erwerbssituation, zur Bewusstseinsbildung sowie zu geschlechtsdifferenzierten Datenerhebungen zum Thema „Behinderung“.
Eine Mitarbeiterin des Netzwerks vertritt die Belange behinderter Frauen in einer entsprechenden Arbeitsgruppe des Landesbeirats für Menschen mit Behinderung und in der ressortübergreifenden Facharbeitsgruppe bei der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales.
Zum Thema Elternassistenz gibt es im Netzwerk einen stetig wachsenden Bedarf an Beratung. Stark nachgefragt wird unsere Unterstützung bei der Beantragung und Durchsetzung von Elternassistenz bei Sozial- und Jugendämtern.
Doch ungeachtet der Aufklärungskampagne des Netzwerk zum Recht auf Elternassistenz (2005/2006), der Entschließung der Gleichstellungsminister/-innen-Konferenz zum Rechtsanspruch auf Elternassistenz (2008) und der Arbeitsgruppentätigkeit mehrerer Bundesministerien zur Umsetzung dieser Entschließung (2009/2010) können wir kaum Verbesserungen bei der Unterstützung behinderter Mütter und Väter zur Betreuung und Versorgung ihrer Kinder feststellen.
Deshalb ist es unser Ziel, eine Veranstaltung zum Thema Elternassistenz zu initiieren und zu begleiten. Dabei soll auch über die Einrichtung eines „Berliner Runden Tisches“ von Trägern der Jugend- und Eingliederungshilfe und weiterer Institutionen nachgedacht werden.
Mittwoch, den 29. Dezember 2010 um 11:52 Uhr
Neues Programm – Neu gestaltete Webseite
Wir haben das neue Programm des Netzwerks behinderter Frauen Berlin e.V. für das 1. Halbjahr 2011 herausgegeben.
Ein Highlight ist die Vorstellung der neu aufgelegten Biographie unserer Schirmfrau Marianne Buggenhagen.
Ein zweiter Höhepunkt ist der Reisebericht von zwei langjährigen Teilnehmerinnen des Tanzkurses, die dem „Tango auf der Spur“ durch Argentinien reisten.
Mit dem Online-Auftritt des neuen Programms starten wir unsere neu gestaltete Website. Die technische Umstellung soll den barrierefreien Zugang, die Übersichtlichkeit und die Funktionalität verbessern. Design und Farben bleiben zwecks Wiedererkennung erhalten.
Die neu gestaltete Webseite hat jetzt eine Volltext-Suchfunktion.
Des weiteren haben wir die kobinet-nachrichten eingebunden.
Die Navigation wurde neu geordnet und erweitert.
So zeigen wir unsere Kooperationspartnerinnen und -partner und verlinken zu deren Webseiten.
Unter der Rubrik „Projekte“ informieren wir über den Fortgang laufender Vorhaben.
Mit der neuen Rubrik „Themen“ wollen wir die Gelegenheit wahrnehmen, im Rahmen unserer Arbeitsgruppen- und Gremienarbeit über verschiedene Arbeitsinhalte zu informieren.
Gebärdensprachvideos geben gehörlosen Frauen Hilfestellung zum Thema „Häusliche Gewalt“.
Samstag, den 21. August 2010 um 00:00 Uhr
Behinderte Frauen und UN-Behindertenrechtskonvention — Gesprächsthema an der Tafel der Demokratie
Am 20. August 2010 fand vor dem Brandenburger Tor zum dritten Mal die Tafel der Demokratie statt. Dabei trafen sich 1.500 Bürgerinnen und Bürger aus ganz Deutschland zum gemeinsamen Abendessen mit dem Bundespräsidenten Christian Wulff. Unsere Vorstandsfrau Andrea Schatz zählte zu den ausgewählten Gästen.

Sie ergriff die Gelegenheit, und kam mit dem Bundespräsidenten über die Situation behinderter Frauen und die UN-Behindertenrechtskonvention ins Gespräch. Siehe auch kobinet am 21.08.2010
Dienstag, den 11. Mai 2010 um 00:00 Uhr
5. Mai 2010 - Europäischer Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen
Schutz vor Gewalt gegen Frauen jetzt!
Unter dem Motto "Inklusion - Dabei sein von Anfang an" hatte das Netzwerk behinderter Frauen Berlin e.V. gemeinsam mit vielen Vereinen, Verbänden und Einzelpersonen zu einer großen Menschenkette in Berlin aufgerufen und diese machtvolle Demonstration aktiv mitgestaltet: über 500 Personen waren gekommen!
Dörte Gregorschewski, Mitarbeiterin des Netzwerks behinderter Frauen Berlin e.V. und Vorstandsfrau des Weibernetz e.V. - Politische Interessenvertretung behinderter Frauen forderte bei der Kundgebung vor dem Reichstag:
"Die Interessenvertretung behinderter Frauen und Behindertenorganisationen gehören an den Runden Tisch zur Aufarbeitung der Missbrauchsfälle gegen Kinder. Mädchen und Frauen mit Behinderung, die in Behinderteneinrichtungen leben, werden noch häufiger Opfer von Gewalt als Nichtbehinderte. Hier darf der Staat nicht wegsehen!"
Siehe ausführlich im Kalenderblatt beim BZSL
Offensichtlich haben unsere Forderungen inzwischen etwas bewirkt, denn sie fanden Gehör bei der Bundesregierung. Presseberichten zufolge will die Ministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend nun auch Menschen mit Behinderung am Runden Tisch gegen Kindesmissbrauch beteiligen. Mehr dazu in den kobinet-nachrichten am 11.05.2010
Aktualisiert (Donnerstag, den 18. August 2011 um 16:24 Uhr) Mittwoch, den 09. Dezember 2009 um 00:00 Uhr
Unsere Arbeit ist erfolgreich - Schwerpunkte für 2010
Bei den Frauenprojekten in Berlin ist das Thema Behinderung nicht mehr wegzudenken. Die Situation behinderter Frauen wird vielmehr durchgängig als Querschnittsthema beachtet. Dies ist ein wichtiges Ergebnis unserer Klausurtagung am 30. Januar 2010 und stellt einen großen Erfolg unserer Arbeit dar.
So selbstverständlich wie das Thema Behinderung inzwischen in Frauenzusammenhängen wahrgenommen wird, so selbstverständlich muss das Thema Frauen auch in der Behindertenszene berücksichtigt werden. Daran werden wir weiter arbeiten.
Inhaltliche Schwerpunkte im Jahr 2010 werden die Themen Gesundheit und Elternassistenz sein. Beide Bereiche wollen wir im Licht der UN-Behindertenrechtskonvention bearbeiten. Mit der Konvention engagieren wir uns für ein diskriminierungsfreies, barrierefreies Gesundheitswesen und für einen Rechtsanspruch auf Elternassistenz . Letzterer muss in einem Gesetz zur sozialen Teilhabe verankert werden. Das soll bei der anstehenden Reform der Eingliederungshilfe realisiert werden.
Wir sind erleichtert, dass unsere weitere Arbeit gesichert ist, weil das Netzwerk ab Januar 2010 in die Regelfinanzierung der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen aufgenommen wurde. Damit entfällt endlich das regelmäßige Bangen um die weitere Finanzierung.






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