Gesundheit

Beiträge zur Gesundheit

Umfrage zur Gesundheitsversorgung behinderter Frauen

Das Thema Gesundheit ist ein Schwerpunkt der Arbeit in der Interessenvertretung behinderter Frauen. Deshalb möchten wir gern Ihre Erfahrungen mit der freien Arztwahl in unsere Arbeit einbeziehen. Wir haben Fragen erarbeitet und bitten Sie um Unterstützung durch das Ausfüllen des Fragebogens, den Sie hier unten als pdf-Datei herunterladen können.

Schwerpunkte sind die gynäkologische Versorgung und das Mammografie-Screening zur Brustkrebsfrüherkennung. Die gynäkologische Versorgung ist eine medizinische Dienstleistung, die Frauen von der Pubertät bis ins hohe Alter optimal begleiten sollte. Artikel 25 der UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet die unterzeichnenden Staaten, die gesellschaftlichen Bedingungen so zu gestalten, dass Menschen mit Behinderung ein Höchstmaß an Gesundheit erreichen können. Auch darf es beim Zugang zu geschlechtsspezifischen Gesundheitsdiensten keine Diskriminierung geben. In der Praxis hindern viele Hürden Frauen mit Beeinträchtigung daran, dieses Recht wahrzunehmen.

 Der Fragebogen soll einen ersten Einblick in die gynäkologische Versorgung von behinderten Frauen in Berlin geben. Er soll aufzeigen, was nötig ist, um bestehende Barrieren zu beseitigen.

 Frauengesundheit beschränkt sich aber nicht nur auf die gynäkologische Versorgung. Auch die hausärztliche Versorgung ist bedeutend. Für Frauen mit Kindern ist eine barrierefreie Kinderarztpraxis wichtig.

Wer möchte, kann auch gern Erfahrungen mit der fachärztlichen Versorgung beschreiben. Empfehlenswerte Ärztinnen und Ärzte nehmen wir gern in eine Kartei auf, damit auch andere behinderte Frauen diese in Anspruch nehmen können.

 Für die Umfrage werden einige persönliche Angaben benötigt, Ihre Anonymität bleibt natürlich gewahrt.

 Die Ergebnisse der Umfrage werden nach Auswertung der Bögen hier auf unserer Internetseite veröffentlicht. Bitte schicken Sie den Fragebogen bis zum 31. Mai an das Netzwerk zurück.

 

Ulrike Haase

Netzwerk behinderter Frauen Berlin e.V.

Leinestr. 51

12049 Berlin

Tel. 030 – 61 70 91 69

Anhänge:
Diese Datei herunterladen (fragebogen_arztpraxen2013-s.pdf)PDF[Fragebogen zur Umfrage Arztpraxen]52 KB

Gesundheit für Frauen und Mädchen mit Behinderung

Mit großem Interesse verfolgen wir die Entwicklungen im Bereich der Medizin und der Gesundheitspolitik. Prävention, Rehabilitation und ambulante Gesundheitsversorgung sind für Frauen und Mädchen mit Behinderung und chronischer Erkrankung wichtige Themen.
In der aktuellen Debatte zur Zukunft der Gesundheitspolitik und -versorgung sowie zu Chancen von Prävention dürfen die Erfahrungen der Betroffenen, den Kundinnen von Gesundheitsdienstleistungen, nicht fehlen.

Als Interessenvertretung behinderter Frauen und Mädchen in Berlin bringen wir deshalb unsere Erfahrungen aus jahrelanger Beratungspraxis und unser Wissen in die aktuelle Debatte ein.
Gemeinsam mit der Fraktion Bündnis 90 / Die GRÜNEN des Abgeordnetenhauses Berlin und dem Netzwerk Frauengesundheit Berlin organisierten wir ein Fachgespräch mit Berliner Abgeordneten zum Thema "Gesundheit für Frauen und Mädchen mit Behinderung aus salutogenetischer Sicht". Es fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Berlin - gesunde Stadt für Frauen" am 19. September 2007 im Abgeordnetenhaus statt.
Wir referierten zu folgenden Themen:

  1. Gesundheitsaspekte aus der Erfahrung behinderter Frauen

  2. Verbesserung der ambulanten medizinischen Versorgung sowie Erschließen von Präventionsangeboten für Frauen und Mädchen mit Schwerbehinderung als Aufgabe für Medizin und Gesellschaft

  3. Barrierefreier Zugang zu ärztlichen und therapeutischen Praxen

  4. Integrieren der besonderen Situation von Frauen und Mädchen mit Behinderung in die Ausbildung von Pflegekräften und Medizinstudierenden.

Nähere Fachinformationen finden Sie unter  www.frauengesundheit-berlin.de

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