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Nachrichten, Behindertenpolitik, Behindertenorganisationen, Selbstbestimmt, Leben
  1. Mit einem neuen Online-Angebot bietet die Bundesarbeitsgemeinschaft Rehabilitation (BAR) mit dem "BEM-Kompass" Informationen zum Wiedereinstieg in das Berufsleben nach längerer Krankheitszeit. Von einem BetrieblichenEingliederungsmanagement (BEM) profitieren Arbeitgeber und Beschäftigte. Das BEM hilft dabei, nach längerer Krankheitszeit Arbeitsunfähigkeit zu überwinden, weiterer Arbeitsunfähigkeit vorzubeugen und den Arbeitsplatz zu erhalten, heißt es in der Presseinformation zu dem neuen Angebot.
  2. In Stadecken-Elsheim können Kinder ab sofort bei der Adam Elsheimer Grundschule einen inklusiven Spielplatz besuchen. Die Sechser-Wippe Delfin-Haifisch ist über die deutschlandweite Spendenaktion "Stück zum Glück", einer Initiative von Procter & Gamble (P&G) und REWE gemeinsam mit der Aktion Mensch realisiert worden und bietet Spielraum für Kinder mit und ohne Behinderung. Darauf hat Gracia Schade vom Projekt Kommune inklusiv der Verbandsgemeinde Nieder-Olm die kobinet-nachrichten aufmerksam gemacht. Der Spielplatz sei ein Symbol dafür, dass die Inklusion vor Ort Stück für Stück voranschreite.
  3. Jugend ist eine Kunst. (Oscar Wilde)
  4. Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) und seine Landesorganisationen haben bereits mehrfach dagegen protestiert, dass zukünftig E-Roller und andere Elektro-Kleinstfahrzeuge auf Gehwegen zugelassen werden sollen. Wer sich aktiv am Protest beteiligen möchte, hat am kommenden Dienstag in Berlin erneut Gelegenheit dazu. Am 23. April sind ab 17:30 Uhr am Invalidenpark (Invalidenstraße/Ecke Schwarzer Weg), westlich vom Bundesverkehrsministerium in der Invalidenstraße 44, in 10115 Berlin verschiedene öffentlichkeitswirksame Aufführungen geplant, wie der DBSV mitteilte.
  5. Zum Beginn der Reisesaison 2019 veröffentlichen wir bei kobinet Hinweise zu Reisezielen, welche auch für Urlaubsreisen von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen geeignet sind. Heute geht es dabei um die Hauptstadt des Regierungsbezirkes Oberpfalz Regensburg. Sie ist eine der vier Großstädte des Freistaates Bayern und liegt am Zusammenfluss von Donau, Naab und Regen.
  6. Am Samstag, den 27. April, starten die Aktionen rund um den diesjährigen Protesttag zur Gleichstellung behinderter Menschen. Von 10:00 – 13:00 Uhr findet dann beispielsweise im Andreas Gemeindehaus am Markt in Lübbecke ein Inklusionsfrühstück statt, wie die Empowerment-Trainerinnen Kerstin Wöbbeking und Ines Spilker den kobinet-nachrichten mitteilten.
  7. In den letzten Wochen haben gerade junge Menschen unsere Gesellschaft zu längst überfälligen Veränderungen ermahnt. Die 15jährige Inklusionsbotschafterin Joscha Röder aus Bonn ist eine von ihnen, die sich immer wieder in der Öffentlichkeit zu Wort meldet und für eine echte Inklusion einsetzt. Vor kurzem berichtete beispielsweise der Bonner General Anzeiger über die Erfahrungen und Herausforderungen von Joscha Röder auf dem Weg zur Inklusion. Vom 3. - 5. Mai wird Joscha Röder übrigens auch an einem von der Aktion Mensch geplanten Jugendaktionscamp in Bonn mitwirken.
  8. Vor 25 Jahren, am 22. April 1994, beschloss der Deutsche Bundestag das Pflege-Versicherungsgesetz, um eine umfassende Versicherungspflicht einzuführen. Die Verabschiedung des Gesetzes war auch ein Erfolg der ständigen Bemühungen des SoVD zur Verbesserung der sozialen Sicherheit bei Pflegebedürftigkeit. Pflege darf kein Armutsrisiko sein, das betont dieser Verband aus diesem Anlass.
  9. Der Bundesverband der Berufsbetreuer/innen (BdB) bittet seine mehr als 7.000 Mitglieder nach dem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts gegen Wahlrechtsausschlüsse darauf zu achten, dass Klienten mit einer Betreuung in allen Angelegenheiten jetzt auch in die Wählerverzeichnisse eingetragen werden, damit sie ihr Wahlrecht bei der Europawahl wahrnehmen können. Nach Absprache mit ihren Klienten könnten sie auch aktiv solche Anträge auf Aufnahme in das Wählerverzeichnis stellen. Zugleich fordert der Verband die Wahlleiter auf, die Betroffenen von sich aus in die Wahlverzeichnisse aufzunehmen und nicht auf Anweisungen oder Ausführungsbestimmungen zu warten.
  10. Wissenschaftler*innen der Universität Hildesheim haben umfassend untersucht, wie Kinder Untertitel in Kindermedien verstehen und wie sich Untertitel verbessern lassen. An der zweijährigen Studie haben 250 Kinder teilgenommen. Der Kinderkanal von ARD und ZDF, der MDR und der NDR waren Kooperationspartner und der Deutsche Gehörlosenbund hat das Projekt unterstützt. Nun liegen die Ergebnisse vor, wie es in einem Beitrag des Informationsdienstes Wissenschaft (idw) heißt.

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