Veranstaltungen
Hörbehinderte/gehörlose Mädchen und Frauen melden sich bitte 14 Tage vorher per Tel./Fax 617 09 167 oder E-Mail
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im Netzwerkbüro an, damit wir GebärdensprachdolmetscherInnen zur Verfügung stellen können.
Eva Besnyö - Budapest-Berlin-Amsterdam (*)
Ausstellungsbesuch
Eva Besnyö kam 1930 zwanzigjährig nach Berlin und hatte schon ihre Gesellenprüfung als Fotografin im Gepäck.
Wie andere ungarische Kollegen erlebte sie Berlin als Metropole künstlerischer Experimentierfreude und demokratischer Lebensformen. Sie hatte bei dem Pressefotografen Dr. Peter Weller Arbeit gefunden, streifte tagsüber mit der Kamera durch die Stadt, suchte Motive auf Baustellen, am Wannsee, im Zoo oder in den Sportstadien und ihre Aufnahmen wurden veröffentlicht – allerdings unter dem Namen des Ateliers.
Bedroht durch den Nationalsozialismus floh die Jüdin Eva Besnyö 1932 aus Berlin nach Amsterdam. Unterstützt durch einen Künstlerkreis erfuhr sie dort schon bald öffentliches Ansehen als Fotografin. Eine Einzelausstellung 1933 in einer international bedeutenden Kunst-Galerie machte sie mit einem Schlag in den Niederlanden bekannt. Wenige Jahre später erlebte sie einen weiteren Durchbruch mit ihrer Architekturfotografie. Sie überlebte die deutsche Besatzung im Untergrund und wurde nach dem Krieg eine gefragte Foto-Journalistin.
Während der 1970er Jahre wurde Besnyö zur Aktivistin der niederländischen Frauenbewegung und setzte sich öffentlich für Gleichberechtigung ein. Das Verborgene Museum zeigt erstmals in Deutschland eine Retrospektive der ungarischen Fotografin.
| Referentin: | Monika Rohloff, Grafikdesignerin |
| Termin: | Samstag, 21. Januar, 13.30 bis 16.30 Uhr |
| Ort: | Berlinische Galerie, Alte Jakobstraße 124-128, 10969 Berlin |
| Anfahrt | Bus M 29 bis Waldeckpark oder Bus 28 bis Jüdisches Museum oder Waldeckpark |
| Treffpunkt: | im Foyer |
| Teilnehmerinnen: | Frauen/Lesben mit und ohne Behinderungen |
| Kosten: | Eintritt 8 Euro (ermäßigt 5 Euro), Cafébesuch |
| Anmeldeschluss: | Mittwoch, 18. Januar 2012 |
(*) Angebote der »Vernetzungsgruppe Behinderte Lesben« sind Kooperationsveranstaltungen von Lesbenberatung e.V., Netzwerk behinderter Frauen Berlin e.V. und RuT – Rad und Tat e.V.
Kultursonntag in der Villa Donnersmarck (*)
Ausstellungseröffnung
Im Rahmen des Kultursonntags wird in der Villa Donnersmarck eine Gemeinschaftsausstellung eröffnet. Die Vernetzungsgruppe behinderter Lesben, eine Kooperation der Lesbenberatung Berlin e. V., des RuT – Rad und Tat e.V. und des Netzwerks behinderter Frauen Berlin e.V., hatten im November 2011 den Kunstworkshop „Auf den Spuren großer Künstlerinnen“ unter Leitung von Monika Bolte angeboten. Die dort entstandenen Arbeiten werden jetzt in der Villa Donnersmarck präsentiert.
Angeregt durch Werke und Techniken der Künstlerinnen Niki de Saint-Phalle, Uliane Borchert, Frida Kahlo, Hannah Höch und anderen hatten sich die Teilnehmerinnen des Workshops hauptsächlich dem Thema „Selbstdarstellung“ gewidmet.
Beginnend mit Scherenschnitten über Drucktechniken, Collagen bis zur Acrylmalerei sind interessante Bilder entstanden. Wir freuen uns sehr, unsere Ergebnisse nun der Öffentlichkeit vorstellen zu können.
Einen Dank der Villa Donnersmarck für die Möglichkeit der Präsentation und Kooperation.
| Termin: | Sonntag, 11. März 2012, 15.00 bis 18.00 Uhr |
| Ort: | Villa Donnersmarck, Schädestraße 9-13, 14165 Berlin |
| Anfahrt: |
S 1 bis S-Bahnhof Zehlendorf, Bus X 10 oder 285 bis Schönower Park |
(*) Angebote der »Vernetzungsgruppe Behinderte Lesben« sind Kooperationsveranstaltungen von Lesbenberatung e.V., Netzwerk behinderter Frauen Berlin e.V. und RuT – Rad und Tat e.V.
tanzfähig Berlin - Gleichwertig tanzen
Vortrag mit Film, Tanz und Gespräch
Die Initiative tanzfähig wird von Evelyne Wohlfarter und Bernhard Richarz geleitet. Sie hat ein doppeltes Anliegen: Mit ihren tanzpädagogischen Angeboten will sie den Tanz allen Interessierten zugänglich machen, unabhängig von körperlichen Möglichkeiten oder Einschränkungen. Gleichzeitig will die Initiative mit ihren künstlerischen Produkten, wie z.B. dem Video-Tanz „triptychon“, den zeitgenössischen Tanz um die Dimension der körperlichen Vielfalt bereichern. www.tanzfaehig.com
Evelyne Wohlfarter berichtet über die Arbeit von tanzfähig. Es werden Filme gezeigt und auch gemeinsam getanzt. Claudia Posch erzählt aus der Sicht einer rollstuhlfahrenden Teilnehmerin. Sie besucht seit einem Jahr das wöchentliche Training und hat bei zwei Produktionen aktiv mitgewirkt. Beide Frauen freuen sich auf eine Diskussion mit den Zuhörerinnen und stehen für Fragen bereit.
| Referentinnen: | Evelyne Wohlfahrter, Musik- und Tanzpädagogin, Choreogarfin Claudia Posch, Diplom-Sozialpädagogin |
| Termin: | Samstag, 21. April 2012, 14.00 bis 17.00 Uhr |
| Ort: | Netzwerk |
| Teilnehmerinnen: | Frauen mit und ohne Behinderungen |
| Teilnahmebeitrag: | 4 Euro (Vereinsfrauen 2 Euro) |
| Anmeldeschluss: | Donnerstag, 19. April 2012 |
"Die Welt in Streifen sehen...ich hab' MS, na und!"
Filmportrait
Nach einer wiederholten Sehnervenentzündung mit einseitiger „Fast-Erblindung“, bei der die Welt nur noch in Streifen sichtbar war, kam auch noch der Rollstuhl dazu. Jetzt aufgeben? Auf keinen Fall!
Der Kurzfilm der Debütautorin erzählt in 22 Minuten pointiert, wie es eine seit 19 Jahren an MS erkrankte 40jährige schafft, gerade noch an der Rente vorbei durch die Selbstständigkeit zurück in die Arbeitswelt zu finden. Das allen Hindernissen und Widersprüchen zum Trotz. Ein Film der Mut macht.
| Referentin: | Erika Mikschofsky, Drehbuchautorin und Filmemacherin |
| Termin: | Samstag, 19. Mai 2012, 14.00 bis 17.00 Uhr |
| Ort: | Netzwerk |
| Teilnehmerinnen: | Frauen mit und ohne Behinderungen |
| Teilnahmebeitrag: | 4 Euro (Vereinsfrauen 2 Euro) |
| Anmeldeschluss: | Donnerstag, 17. Mai 2012 |
„Das Wunder der Achtsamkeit“
Vortrag, Meditation, Austausch
Achtsamkeit ist ein wunderbares „Mittel ohne Nebenwirkungen“, mehr in der Gegenwart zu leben. Wie oft sind wir gedanklich in Vergangenes oder Zukünftiges verstrickt und verpassen unsere Verabredung mit dem Leben. Diese findet aber nur im Hier und Jetzt statt, sagt ein bekannter Achtsamkeitslehrer. Was Achtsamkeit leisten kann und was nicht, wie wir sie im Alltag einüben und einsetzen können, um stressfreier zu leben, darum soll es an diesem Nachmittag gehen.
| Referentin: | Ursula Richard, Autorin („Die drei Pfeiler des Glücks – Achtsamkeit, Freude, Dankbarkeit“ und „Stille in der Stadt“), Verlegerin der edition steinrich, langjährige Schülerin von Prabhasa Dharma Roshi, Toni Packer und Doris Zölls, Übersetzerin von Thich Nhat Hanh |
| Termin: | Samstag, 2. Juni 2012, 15.00 bis 18.00 Uhr |
| Ort: | Netzwerk |
| Teilnehmerinnen: | Frauen mit und ohne Behinderungen |
| Teilnahmebeitrag: | 4 Euro (Vereinsfrauen 2 Euro) |
| Anmeldeschluss: | Mittwoch, 30. Mai 2012 |
Spaziergang im Britzer Garten (*)
Dieser schöne Landschaftspark mit Seen, Wiesen, verschiedenen Themengärten wurde einmal unter die ersten zehn schönsten Gärten Deutschlands gewählt. Wir werden auf den breiten Wegen laufen und rollen, Blumenfelder bestaunen und auf den Bänken und Sitzmöbeln Zeit zum Ausruhen und miteinander Erzählen haben.
Für ein gemeinsames Picknick bitte einen kleinen kulinarischen Beitrag mitbringen. Bei Regen fällt die Veranstaltung aus.
| Begleiterinnen: | Sabine Löffler, Rita Stüber, Dörte Gregorschewski |
| Termin: | Samstag, 30. Juni 2012, 14.00 bis 17.00 Uhr |
| Treffpunkt: | Eingang Mohriner Allee |
| Anfahrt: | U6 bis U-Bahnhof Alt-Mariendorf, Bus 181 bis Haltestelle "Windröschenweg" |
| Teilnehmerinnen: | Frauen/Lesben mit und ohne Behinderungen |
| Kosten: | Eintritt 3 Euro (ermäßigt 1,50 Euro) |
| Anmeldeschluss: | Donnerstag, 28. Juni 2012 |
(*) Angebote der »Vernetzungsgruppe Behinderte Lesben« sind Kooperationsveranstaltungen von Lesbenberatung e.V., Netzwerk behinderter Frauen Berlin e.V. und RuT – Rad und Tat e.V.






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